Mobilität

Notwendige Veränderungen

Wie gestal­ten wir Räu­me, in denen sich Men­schen sicher, frei und umwelt­ver­träg­lich bewe­gen kön­nen? Wir möch­ten Mög­lich­kei­ten auf­zei­gen, wie eine Ver­kehrs­wen­de nach­hal­tig und sozi­al gelin­gen kann – sowohl für euch als Ein­zel­per­son als auch was sich dafür auf gesamt­ge­sell­schaft­li­cher Ebe­ne ver­än­dern muss.

Ver­kehrs­pla­nung wur­de und wird nach wie vor vor allem auf den moto­ri­sier­ten Indi­vi­du­al­ver­kehr aus­ge­rich­tet. Für vie­le Men­schen gibt es gar kei­ne Ent­schei­dungs­frei­heit, ob sie mit dem Auto oder doch lie­ber Bus oder Fahr­rad ihren täg­li­chen Weg bestrei­ten möch­ten – die Wahl wird durch die extrem auto­zen­trier­te Stadt­pla­nung vor­weg­ge­nom­men.

Eine nach­hal­ti­ge Mobi­li­täts­wen­de bedeu­tet nicht (nur) Ver­zicht, son­dern Gewinn: mehr Sicher­heit, Auf­ent­halts­qua­li­tät und Gerech­tig­keit. Sie gelingt nur, wenn Flä­chen neu ver­teilt, lei­se und umwelt­freund­li­che Ver­kehrs­mit­tel gestärkt und die Bedürf­nis­se der schwächs­ten Ver­kehrs­teil­neh­men­den in den Mit­tel­punkt gestellt wer­den.

Unsere Schwerpunkte

Flä­chen­ge­rech­tig­keit

Ein fai­rer und aus­ge­wo­ge­ner Umgang mit den begrenz­ten Räu­men, die wir im Stra­ßen­ver­kehr haben – dar­um geht es beim The­ma Flä­chen­ge­rech­tig­keit. Hier wird danach gefragt, wem wie viel Platz zur Ver­fü­gung steht – zum Bei­spiel Autos, Fahr­rä­dern, Fußgänger*innen etc. – und ob die­se Ver­tei­lung den tat­säch­li­chen Bedürf­nis­sen der All­ge­mein­heit ent­spricht. Eine gerech­te Ver­tei­lung erle­ben wir der­zeit lei­der (noch) nicht. Pkw neh­men antei­lig sehr viel mehr Flä­che ein als ange­mes­sen wäre … Dabei schafft eine flä­chen­ge­rech­te Stadt­pla­nung Sicher­heit, Teil­ha­be und mehr Lebens­qua­li­tät für ALLE.

In die­sem Rah­men haben wir als cum ratio­ne Best­sel­ler­au­torin Kat­ja Diehl zu die­sem The­ma ein­ge­la­den.

Schul­stra­ßen

Sicher und eigen­stän­dig zur Schu­le: Auf dem Weg zur Schu­le soll­ten sich Kin­der frei und ohne Angst bewe­gen kön­nen. Doch vie­ler­orts prä­gen Eltern­ta­xen, unüber­sicht­li­che Situa­tio­nen und dich­ter Ver­kehr das Bild vor Schul­to­ren. Schul­stra­ßen set­zen genau hier an – mit tem­po­rä­ren Sper­run­gen für Autos zu Schul­be­ginn schaf­fen sie Raum für Sicher­heit, Begeg­nung und kind­ge­rech­te Mobi­li­tät. Wir möch­ten in Pader­born und ande­ren Städ­ten unter­stüt­zen und auf­zei­gen: Eine ver­än­der­te Ver­kehrs­füh­rung kann die Situa­ti­on für vie­le ver­än­dern.

Lärm­emis­si­ons­klas­sen

Eine lei­se­re Zukunft auf unse­ren Stra­ßen ist mög­lich: Mit dem wach­sen­den Anteil an E‑Fahrzeugen ver­liert die bis­he­ri­ge Kfz-Steu­er nach Hub­raum und CO₂-Emis­si­on an Wir­kung. Gleich­zei­tig bleibt Ver­kehrs­lärm eine der größ­ten Belas­tun­gen für Gesund­heit, Lebens­qua­li­tät und Städ­te­bau. Mil­lio­nen Men­schen lei­den unter dem stän­di­gen Lärm, der Immo­bi­li­en ent­wer­tet und die Zer­sie­de­lung vor­an­treibt. Eine Neu­aus­rich­tung der Kfz-Steu­er – basie­rend auf der Lärm­emis­si­on – könn­te hier gezielt gegen­steu­ern. Sie wür­de nicht nur Anrei­ze für lei­se­re, leich­te­re Fahr­zeu­ge schaf­fen, son­dern auch die tech­ni­sche Ent­wick­lung hin zu lär­mär­me­ren Antrie­ben und Designs för­dern.

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